Mein anderes Leben

Eine Filminstallation von zwischen_produktionen

Idee, Konzept, Leitung: Mats Staub
Kamera: Benno Seidel
Musik: Andrea Brunner
Grafik: Krispin Heé
Produktionsleitung: Klaas Werner
Produktion: zwischen_produktionen
Koproduktion: Festival Bollwerk Belluard International, Festival Theaterformen

Matthias oder Franziska, Astrid oder Robert, Ben oder Emma. Vornamen werden uns in die Wiege gelegt. Einmal beurkundet, bleibt der Name uns ein Leben lang erhalten. Aber welche Rolle spielt der Name eigentlich für unser Leben? Was steckt in ihm? Prägt er uns, oder füllen wir ihn mit Bedeutung? Wie wäre es, ein anderer, eine andere zu sein und mit einem anderen Namen zu leben? In seinem neuen Projekt erinnert Mats Staub mit der einfachen Frage „Was wäre gewesen wenn..." an den Zufall oder das Schicksal, das durch eine kleine Entscheidung großen Einfluss auf unser Leben hatte. Dabei sammelt er, wie in früheren Projekten, Gesichter und Stimmen. In „Mein anderes Leben" kommen dabei sehr viele Leute zu Wort. Genauer gesagt zu genau einem. Dem Namen. Dazu entsteht im Foyer des Spielortes eine kleine Box, einem Fotoautomaten nicht unähnlich. Nach kurzer Einweisung kann jeder der teilnehmen möchte sich dorthin zurückziehen und mit der Antwort auf eine Frage sein oder ihr anderes Leben offen legen. Nach einigen Tagen werden alle Aufnahmen zusammen gebracht und dem Publikum in einer Film-Installation präsentiert.

21- Erinnerungen ans Erwachsenwerden

Eine Videoinstallation von zwischen_produktionen

Idee, Konzept, Leitung: Mats Staub
Szenografie: Monika Schori
Kamera: Matthias Stickel, Benno Seidel, Sifiso Khanyile
Ton: Andrea Brunner, Mandla Nkuna
Mitarbeit: Olivia Ebert, Sandra Li Maennel (Frankfurt), Wolfram Sander (Hannover), Nadine Tobler (Bern, Zürich), Edin Omanovic (Belgrad), Franziska Jenni (Basel), Elisabeth Schack (Wien), Abby Middleton (Brighton), David Tushingham (Woodchurch), Inga Wagner (Freiburg), Maia Marie, Nomonde Mbusi (Johannesburg) Milou de Boer (Groningen)
Technik: Stefan Marti, Hanno Sons
Produktionsleitung: Elisa Liepsch, Sven Heier
Produktion: zwischen_produktionen
Koproduktion: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt,Festival Theaterformen Hannover, Museum für Kommunikation Bern, Gessnerallee Zürich, KC Grad Beograd, Kunstfest Weimar, Museum der Kulturen Basel, Wiener Festwochen, Theater Freiburg

Frau Zirkelbach feierte 1939 ihren 21. Geburtstag, Herr Stucki 1970, Frau Krejcikova 2001. In welchem Jahr sind Sie 21 geworden? Was hat sich in diesem Jahr ereignet? Und – wie sind Sie erwachsen geworden? Mats Staub nimmt sich viel Zeit, mit Menschen verschiedenen Alters über diese Fragen zu sprechen. Nach drei Monaten besucht er seine Protagonisten erneut: Während er ihnen die von ihm verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in den Gesichtern der Zuhörenden. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen über das selbst Gesagte. Als Videoinstallation porträtiert «21» die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung. Es ist ein intimer Moment, dabei zuzusehen, wie Menschen anfangen, über ihr Leben nachzudenken. Sie teilen individuelle Erlebnisse und spannen gleichzeitig einen Bogen über die Generationen. «21» ist ein Langzeitprojekt und erweitert sich von Ort zu Ort. Mit dieser wachsenden Sammlung von Einzelportraits entsteht eine aussergewöhnliche Galerie des vergangenen und des gegenwärtigen Jahrhunderts.

Bisherige Stationen:
Frankfurt, Künstlerhaus Mousonturm (September 2012)
Hannover, Festival Theaterformen (Juni 2013)
Bern, Museum für Kommunikation (August – Oktober 2013)
Stuttgart, Theater Rampe (November 2013 – Januar 2014)
Zürich, Gessnerallee (März – Mai 2014)
Weimar, Kunstfest Weimar, (August – September 2014)
Basel, Museum der Kulturen, (Oktober 2014 – Mai 2015)
Wien, Wiener Festwochen, (Mai – Juni 2015)
Freiburg, Theater Freiburg, März 2016

"no colour pink"

Ein audio-visuelles Theater mit Licht und Ton von und mit BRUNNER/OMLIN

Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, Schlachthaus Theater Bern, Theater Marie Aarau, Südpol Luzern, 2009/10 

Von und mit: Michael Omlin, Licht und Andrea Brunner, Sound
Tontechnik: Susanne Affolter, Fritz Rickenbacher
Dramaturgie: Mats Staub
Produktion: GO Theaterproduktionen, Barbara Stocker

Eine leere Bühne- ohne Akteure- kein Text. Bei "no colour pink" sind Licht und Ton die alleinigen Hauptfiguren und übernehmen gemeinsam die Regie. Die Sounddesignerin Andrea Brunner und der Lichtkünstler Michael Omlin spielen mit der Erzählkraft ihrer Medien und erzeugen für das Publikum ein ungewöhnliches Theater der Stimmungen. Eine Wahrnehmungsreise ins Spektrum zwischen laut und leise, weiss und schwarz.

Eine Produktion von BRUNNER/OMLIN in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich und dem Schlachthaus Theater Bern